Alle Seminare sind aufgrund der COVID-Situation auf 2021 verschoben! Details und neue Termine folgen!

Ans Eingemachte 25. – 27. September 20´

Ans Eigemachte

Ein psychokulinarischer Workshop angelehnt an das Eisbergmodell

Gisi Kurath in Zusammenarbeit mit SelfSightSeeing Company

Es kommt vor, dass etwas wie ein Stein im Magen liegt. Es kommt vor, dass man sich das Süppchen selbst eingebrockt hat. Das macht nun aber das Kraut auch nicht fett. Jemand gibt seinen Senf dazu. Noch ist nicht Hopfen und Malz verloren. Damit wieder alles in Butter sein kann geht es erst mal „ans Eingemachte“!

Wir haben uns viel vorgenommen für unseren ersten psychokulinarischen Workshop in “Casa Tondolo: Wir gehen ans Eingemachte. Auf allen Ebenen und Metaebenen seiner Bedeutung wollen wir uns mit Eingemachtem beschäftigen. Ausgehend von einer Reise, die uns hinabführt in unseren seelischen Erdkeller, wo wir hinsehen und Bestand nehmen wollen was da noch alles so lagert, möglicherweise das Eine oder Andere öffnen und probieren um Platz zu schaffen. Das Einmachen ist ein ständiges Auffüllen der Ressourcen.

Es ist Erntedank, wir haben gedacht, gesät, gedüngt, gepflegt und geerntet. Wir wollen mit Dankbarkeit auf unsere reifen Früchte blicken und überlegen was werden wir brauchen als als Stärkung und Proviant für die kommende dunkle Jahreszeit? Wie können wir die Sonnenstrahlen das Licht und die Energie transformieren, in Gläser füllen und einmachen?

Das Angebot in unseren Supermärkten lässt uns völlig vergessen wie so manches Produkt im ursprünglichen Zustand aussieht bzw. wie es hergestellt wird. Das Einmachen ist eine jahrtausendealte Tradition der Menschheit um Gemüse, Fleisch und Obst einzumachen – also durch Kochen haltbar zu machen. Wenn im Winter die frischen Lebensmittel aufgebraucht waren, gingen sie “ans Eingemachte”. Noch etwas kommt hinzu: Es ist unglaublich befriedigend, Lebensmittel von Grund auf mit den eigenen Händen herzustellen. Und es macht Spaß, gute gesunde Dinge zu verzehren und Selbstgerechtes mit allen Sinnen zu genießen.

Ausblick: Der psychokulinarische Jahreskreis in der Casa Tondolo

eine Workshop-Reihe von Gisi Kurath in Zusammenarbeit mit SelfSightSeeing Company

Verbunden mit Natur durchlebt auch unsere Seele im Jahreskreis verschiedene Phasen und Stadien. Gisi Kurath, Itshe Petz und Io Tondolo laden Sie ein in der Casa Tondolo gemeinsam innezuhalten und begleiten Sie mit einem kulinarisch, kreativen und reflexiven Workshop-Programm durch das Jahr.

Nächste Termine:

30.10.-1.11.2020 “All Hallows’ Eve” – Verwandlungen zwischen den Welten

18.12.-20.12.2020 “Die Rauhnächte” – Rituale entwickeln und Leben

Programm:

 Freitag 25.9.2020

  • S7/S61 11Uhr ab Graz Ankunft 11:40 Bahnhof Deutschlandsberg geführte Wanderung zu Casa Tondolo Trahütten bis ca. 15:30 oder S7/S61 16Uhr ab Graz Ankunft 16:40 Bahnhof Deutschlandsberg & Taxi nach Trahütten (Landsberg Taxi 0664 8215111 Vorbestellung empfohlen)
  • (17 Uhr empfohlene Ankunft für Individualreisende)
  • Hausführung /// Zimmerbezug /// Ankommen
  • 18:30 Uhr Aperitif /// Eingemachtes öffnen /// Kennenlernen vor dem Haus
  • 20 Uhr Abendessen
  • Ans Eingemachte: geführtes, emotionales Einstimmen auf das WS-Thema

Samstag 26.9.2020

  • 7 Uhr Waldbaden
  • 8 Uhr Frühstück
  • 9:00 Uhr Workshop Einmachen I, Gefäße vorbereiten, Rezepte lesen, Gemüse putzen
  • 13 Uhr Mittagessen
  • Pause
  • 15:30 Uhr Workshop Einmachen II, Gemüse verarbeiten, Abfüllen …
  • 20 Uhr Abendessen
  • 21:30 Uhr Workshop Einmachen III, Obst Konzentrate und Paradeissauce vorbereiten
  • 24 Uhr kleiner Umtrunk am Küchenherd Beginn der Nachwache und hüten des Feuers bis 6 Uhr (Einzelelreflexion /// Gedanken einmachen)

Sonntag 27.9.2020

  • 7 Uhr Waldbaden
  • 8:30 Uhr Frühstück
  • 9:30 Uhr Workshop Einmachen IV, Abfüllen der nächtlichen Arbeit, Pasteten
  • 13 Uhr Mittagessen
  • Pause
  • 15:30 Uhr Workshop Einmachen V, Gläser Beschriften
  • Abschluss und gemeinsame Reflexion /// Ausblick
  • 17 Uhr Abreise
    (S Bahn nach Graz jeweils zur vollen Stunde)

 Das Einzumachende:

Erlebtes, Erfahrenes, Gelerntes, Übernommenes, Verdrängtes,

Gurken, Aivar, Powidl, Kürbis – Chutney, Cassoulet, Hühnerleberparfait, Corned Beef, Paradeissauce, uvm.

Kosten

Kursbeitrag   € 300,-                                                                                                                                      (incl. Workshopmaterialien für das Eingemachte sowie Gläser, Flaschen, Etiketten, etc.)

2 Nächtigungen im Einzelzimmer  € 110,-                                                                                                                       

2 Nächtigungen p.P. im Doppelzimmer  €  70,-                                                                                               

Verpflegung   90,-                                                                                                                                            (Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag incl. Alkoholfreie Getränke)

Casa Tondolo

Ein Haus im Wandel, die beiden Künstler Itshe Petz & Io Tondolo mit ihrer SelfSightSeeing Company haben 2020 entschieden das traditionsreiche Haus “Alpenpanorama” in Trahütten von Io’s Großmutter zu übernehmen. Es soll ihr Zuhause werden und ein Ort der Begegnung, ein Atelier und eine Galerie, ein Ort der Ruhe und ein Ort des Lebens. Ein Verhandlungsort für Kunst, Design und Kulinarik inmitten der Natur auf 1000 Meter Seehöhe.

Gisi Kurath – Dipl. Lebens – u. Sozialberaterin

Mehr als 20 Jahre verwöhnte Gisi Kurtah mit ihrer “Schabelweide” Körper und Seele der Besucher*innen des Kaiser-Josef-Platzes in Graz. Weltoffen, herzlich und fürsorglich hatte sie immer ein offenes Ohr für alle ihre Gäste. Das stete Streben nach persönlicher Weiterentwicklung und drang nach Tiefe und Reflexion brachten sie zur Lebens- und Sozialberatung. Ihre Stärke ist es zu vereinen was zusammengehört.

Dipl. Päd. Itshe Petz

studierte Künste im Sozialen und absolvierte Fortbildungen in Körperpsychotherapie, Gruppendynamik und psychologischer Beratung. Seine ortsspezifischen Kunstproduktionen verbinden Selbstanalyse mit kulturhistorischem Kontext.

Mag.art. Io Tondolo

studierte abstrakte Malerei und Restaurierung. Neben seiner langjährigen Erfahrung im Bereich Tanztheater und Performance wurde er durch seine Großmutter als Koch ausgebildet. In seinen Rauminstallationen verbinden sich mit kulinarischen Konzepten. In seinen Bildern und Skulpturen sind Gesichter von zentraler Bedeutung. Sie dienen als Reflexionsflächen für seine immanente “Seinsanalyse”.

Gemeinsam erschaffen Itshe & Io durch ihre uniformierte Selbstinszenierung eine fortwährende, humorvolle Performance auf der Bühne des Alltags.

Anmeldung:

Bitte Teilnahmebedingungen lesen – alle Felder ausfüllen- akzeptieren – senden.

Damit gilt Deine Anmeldung als verbindlich!

Du erhältst dann eine E-Mail-Bestätigung mit der Konto-Nr. für die Überweisung des Beitrags.
Der Gesamtbetrag ist bis spätestens 5 Wochen vor Seminarbeginn auf mein Konto zu überweisen.
Weitere Informationen folgen der E-Mail.

Ich melde mich zum folgenden Workshop oder Seminar verbindlich an:

    Ich akzeptiere die Teilnahme- und Storno-Bedingungen (**). Die Stornobedingungen sind aktuell aufgrund von COVID-19 nicht gültig!
    Mit dem Absenden der Anmeldung erkläre ich mich mit der Verarbeitung einverstanden. Die abgesendeten Daten werden nur zum Zweck der Kursabwicklung verarbeitet. Weitere Informationen findest Du in der Datenschutzerklärung.

    (*) Pflichtfeld

    (**) Teilnahme- und Storno-Bedingungen

    Anmeldung:
    Mit “Senden” gilt Deine Anmeldung als verbindlich.
    Der Gesamtbetrag ist bis spätestens 3 Wochen vor Seminarbeginn auf folgendes Konto zu überweisen:
    Gisela Kurath
    IBAN: AT02 2081 5000 0685 5381
    Weitere Informationen erhältst Du per E-Mail.

    Storno-Bedingungen:
    Bei Abmeldung bis 3 Wochen vor Seminarbeginn fallen keine Kosten an.
    Bei Abmeldung bis 1 Woche vor Seminarbeginn werden 50 % des bereits überwiesenen Gesamtbetrags rückerstattet.
    Bei späterer kurzfristiger Absage erfolgt keine Rückerstattung, es sei denn, Du findest eine/n Ersatzteilnehmer/in.
    Bei vorzeitiger Abreise während des Seminars erfolgt keine Rückerstattung.
    Bei Absage eines Seminars von mir selbst, werden bereits erfolgte Zahlungen zur Gänze rückerstattet.
    (Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen.)

    Haftung:
    Die Teilnehmer*innen tragen während des Seminars die volle Verantwortung für sich selbst und ihre Handlungen innerhalb und außerhalb der Gruppe.
    Bei gesundheitlichen Problemen informiere mich bitte rechtzeitig bzw.
    kläre mit Deinem Arzt oder Therapeuten ab, ob eine Teilnahme sinnvoll ist.
    Die Teilnehmer*innen kommen für eventuell verursachte Schäden selbst auf und stellen sowohl mich als auch die Gastgeber am Veranstaltungsort von allen Haftungsansprüchen frei.

    Kontakt:

    Gisi Kurath
    www.gisikurath.com
    +43 664 2531996
    gisi.kurath@gmail.com

    Itshe Petz und Io Tondolo
    www.selfsightseeing.company
    +43 650 900 300 5
    mail@selfsightseeing.company
    www.casatondolo.at

    Bitter – ein vergessener Geschmack

    Besinnung – ein psychokulinarischer Workshop

    Ich habe den Weg über die Küche und die Gastronomie zum Ernährungstraining und schließlich zur Lebensberatung genommen.

    Kochen liegt bei mir in der Familie und meine Großmutter, die für die Angestellten ihres Familienbetriebes täglich auch noch gekocht hat, und das mit Hingabe und Freude, hat mir das Gefühl vermittelt, dass Ernährung, Kochen, miteinander Essen viel mehr Bedeutung hat, als wir uns bewusst sind.

    Interessant finde ich die psychische Komponente des Themas Nahrung.

    Was machen Lebensmittel, die Art und Weise der Zubereitung, die Rituale rund ums Essen mit unserer seelischen Verfassung, unserem Wohlbefinden?

    Was löst ein Geschmack, ein Geruch in mir aus?

    Kann ich lernen auf meine Körper zu hören, ihm und vor allem meinen Emotionen vertrauen?

    Sagt er mir, was er braucht, bzw. kann ich deuten, WAS er mir sagt?

    Was brauche ich, dass das gelingt?

    Wie kann ich meinen Körper und meinen Geist unterstützen bei dem, was er braucht?

    „Das ist bitter“, sagen wir. Gemeint kann ein Geschmack sein. Oder auch eine Lebenserfahrung, ein Gefühl.

    Was bedeutet das für uns, wie gehen wir damit um, und kann bitter auch etwas Positives haben?

    Kochen werden wir dreimal Bitter. Drei Fragen wollen wir uns stellen und den Versuch von Antworten wagen.

    Ich möchte Euch auffordern den Geschmack von bitter gedanklich und gefühlsmäßig von der Zunge auf die Seelenebene zu bringen.

    Das erste Grün, das im Frühling aus dem Boden spriesst ist definitiv bitter.

    Die sekundären Pflanzenstoffe in bitteren Lebensmitteln fördern die Qualität unserer Körpersäfte.

    Die Galle, die Leber, die Verdauung, das Blut.

    Wir wachen also auf aus dem Winterschlaf und kommen in die Gänge.

    Geschmacklich oder seelisch: Was assoziierst Du mit bitter?

     

    Sätze, Stichworte, Gedanken, Gemüse, Früchte, Verhalten, Emotionen…

    Junge Rüben in Bier und Honig

    Rüben, Karotten, Petersilwurzen, Salz, Pfeffer, Honig, Bier, Zitrone

    Die Rüben halbieren, in eine gesalzene und leicht gezuckerte, mit Olivenöl ausgegossene kalte Pfanne legen, die Schnittfläche nach unten. Deckel auflegen, erhitzen, gut zuhören (es muss zu brutzeln beginnen), wenn die Schnittflächen schön braun sind den Hönig zugeben, leicht karamellisieren, mit Bier löschen und al dente köcheln. Rübchen anrichten, Bier eventuell noch weiter reduzieren, mit Zitronensaft abschmecken und mit kalter Butter montieren

    Es gibt fünf Geschmacksrichtungen:

    Süß – Kohlehydrate, Zucker

    Umami – Geschmack von tierischem und pflanzlichem Eiweiß

    Sauer – bedeutet Ausgleich, Harmonisierung. Alles, was vermeintlich sauer schmeckt wirkt basisch.

    Salzig – betrifft den Mineralstoffwechsel

    Bitter – was sagt uns bitter? Bitter fördert eben Reinigung, Verdauung, diee Qualität unserer Körpersäfte

    In welcher Form könnten auch bittere Gefühle, Erfahrungen uns reinigen?

     

    z.B.: In eine Auszeit zwingen, sich besinnen, Selbstreflexion betreiben,….

    Fenchel Grapefruit Salat mit gebeizter Lachsforelle

    Fenchelknolle, BIO Grapefruit (rosa), Orange, Honig, Salz, Pfeffer, Senf, Oliven, geröstete Fenchelsamen

    Die Grapefruit mit der Schale dünn aufschneiden, mit Salz und Pfeffer würzen, den Fenchel blättrig geschnitten darauf verteilen, die Orangen schälen und in dünne Scheiben schneiden, mit dem Fenchel vorsichtig mischen, Oliven darüber verteilen.

    Aus dem Olivenöl, Honig, der Zitrone, den gerösteten und zerstoßenen Fenchelsamen, dem Senf ein Dressing bereiten und darüber verteilen

    Lachsforelle gebeizt

    Grobes Meersalz und Zucker 1:1, Zitronen oder Orangenschale, Wacholderbeeren, Pfeffer, Senfsamen, Dillspitzen, Olivenöl, Zitrone

    Alles im Mörser oder Cutter zerreiben, Filet mit der Hautseite nach unten auf einen Teller legen, mit der Mischung bedecken, mit Folie abdecken, im Kühlschrank 24 Stunden ziehen lassen.

    Am nächsten Tag mit kaltem Wasser abwaschen, eine Marinade aus Honig, Zitronensaft und Dillspitzen herstellen, den Fisch dünn aufschneiden und mit der Marinade beträufeln.

    Die beliebtesten Geschmäcker sind süß und umami. Die Muttermilch schmeckt vorwiegend süß und umami, das hat sich die Natur gut ausgedacht, denn das Baby braucht jetzt erstmal Kohlehydrate für ein gesundes Hirn und Eiweiß für den Zellenaufbau.

    Salzig und sauer wird mitgeliefert, wenn die Mama auf ihre Ernährung achtet,  und bald auch mit der Beikost.

    Bitter ist ein Geschmack für Fortgeschrittene. Siehe die Reaktion auf „erster Spinat“.

    Um bitter muss man sich bemühen, wir bemerken das Bedürfnis nach bitter seltener, als das Bedürfnis nach den anderen Geschmäckern. Bitter kann man lernen. Man muss es öfter probieren und es sich schmackhaft machen.

    Welche Ressourcen habt ihr für Euch zur Verfügung in bitteren Momenten?

     

    z.B.: Einen Menschen zum Ankuscheln, eine Warme Badewanne, Tee, die richtigen Worte von einem Menschen, in einem Buch, eine melancholische Melodie, Ruhe und Zeit für Gedanken und Schlaf, ein Film zum Dazuweinen,…

    Bitter, um es sich lustiger und angenehmer zu machen, mag also süß, umami, sauer und salzig als Begleiter. So einfach ist das. Von der Temperatur her mag bitter lauwarm.

    Ein bissl Honig, ein Ziegenkäse, Butter und Speck, eine Frucht, ein Schuss Essig,..

    Die bitteren Stoffe verschwinden nicht, tun ihre Wirkung, lassen sich aber gern ummanteln von Angenehmem, lassen sich dadurch besser annehmen.

    Geschmorter Löwenzahn und Radicchio mit Haselnüssen und Orange, gratinierter Ziegenkäse

    Radicchio (Trevigiano, Chicoree,..), Haselnüsse, Orangen, Zitrone (besser Cedro**), Olivenöl, Senf, Ziegenkäse, Salz und Pfeffer, Läuterzucker*, frischer Thymian (Rosmarin, Basilikum, Estragon,…)

    Den Schafkäse auf ein Backblech legen und mit Olivenöl bestreichen, mit Gewürzzucker (Zucker, Orangenschale, Salz, Thymian zart bestreuen, im Rohr gratinieren.

    Die Löwenzahnröschen und den geachtelten Radicchio in eine mit Olivenöl ausgegossene, gesalzene und gezuckerte Pfanne legen und verfahren wie mit den jungen Rüben (siehe oben).

    Löschen mit Apfelessig, montieren mit kalter Butter.

    Auf einem Teller anrichten.

    Cedroschalen mitsamt der weißen Haut in dünne Streifen schneiden, in Läuterzucker kandieren, herausnehmen, auf dem Salat verteilen.

    Die Orange filetieren und auf den Salat legen.

    Aus dem übrigen Läuterzucker, dem Orangensaft, Salz und Pfeffer, einem Spritzer Zitrone ein Dressing bereiten, auf dem Salat verteilen.

    Den Schafkäse auf dem Salat anrichten.

    *Läuterzucker ist eine Zucker – Wasser –  Mischung im Verhältnis 1:1, der Zucker wird im Wasser aufgekocht, bis er sich vollständig aufgelöst hat.

    **Cidro ist jene Zitronenart mit leichter Süße und dicker Schale.

    Zum Abschluss noch etwas Beruhigendes:

    Das Empfinden für Bitter lässt mit dem Alter nach. Das liegt daran, dass die Geschmacksknospen im Laufe des Älterwerdens an Sensibilität verlieren.

    Das heißt also – wenn unsere Körpersäfte und der Darm altersbedingt Unterstützung benötigen werden wir reif für ein Mehr an bitter.

    Im Laufe eines Lebens lernen wir auch mit bitteren Erfahrungen besser umzugehen. Vieles ist schon bewältigt worden. Unser Umgang mit diesen Erfahrungen hat uns wachsen lassen, aus bitteren Krisen sind wir gestärkt hervorgegangen.

    Durch bitter sind wir resilient geworden.

    In diesem Sinne:

    Passt auf euch auf!