das Spiel beginnt

Es gibt Tage, da ist die Zeit knapp, der Bauernmarkt schon geschlossen, nur mehr Supermarkt verfügbar,ich hab keine Lust auf Aufmerksamkeit, die Inspiration scheint zu schlafen.

Zu Hause breite ich vor mir aus, was ich erstanden.

Champignon, Tomate und Lauch.

Das Spiel beginnt, ich lass mich ein, die Inspiration erwacht, es ist nicht viel zusätzliches von Nöten – gutes Öl und eine Pfanne, Honig ein wenig, die halbe Zitrone aus dem Kühlschrank, Salz und Pfeffer. Ein Rest Senf lässt sich immer noch aus der Tube drücken. Lauwarm aufs heiße Toastbrot mit kalter Butter, die Lebensgeister sind erwacht, die gute Laune kehrt zurück.

Ganz tief in mir versucht etwas zu sagen „ mit dem Essen darf man nicht spielen“ – stimmt ja gar nicht.

Champignonsalat

Ich schneide die Champignons dünn blättrig und röste sie in Olivenöl.

Die Temperatur ist moderat, die Champignons beginnen zu duften und bekommen Farbe.

Auf einem Teller warten schon feine Lauchstreifen und grobes Meersalz.

Ich arrangiere die Championblättchen darauf und darüber.

Es fühlt sich an wie malen.

Nun lege ich die Tomatenscheiben in die Pfanne mit ein wenig Olivenöl und brate sie auf einer Seite. Ich nehme die Pfanne vom Feuer.

Ein Stückchen kalte Butter, Daumennagelgroß, und einen Mokkalöffel Honig schwenke ich vorsichtig mit den Tomatenscheiben in der Pfanne.

Die Tomaten werden Paradeis.

Auf dem Teller male ich nun mit Rot.

Es duftet süß und herb, es fehlt noch Säure, eine Vinaigrette schüttel ich im Gläschen aus Zitronensaft, Senf und Olivenöl. Schwarzer Pfeffer grob und frisch gemahlen sorgt für Ecken und Kanten.

Das Bild ist fertig. Mit allen Sinnen.

Ich schneide die Champignons dünn blättrig und röste sie in Olivenöl.

Die Temperatur ist moderat, die Champignons beginnen zu duften und bekommen Farbe.

Auf einem Teller warten schon feine Lauchstreifen und grobes Meersalz.

Ich arrangiere die Championblättchen darauf und darüber.

Es fühlt sich an wie malen.

Nun lege ich die Tomatenscheiben in die Pfanne mit ein wenig Olivenöl und brate sie auf einer Seite. Ich nehme die Pfanne vom Feuer.

Ein Stückchen kalte Butter, Daumennagelgroß, und einen Mokkalöffel Honig schwenke ich vorsichtig mit den Tomatenscheiben in der Pfanne.

Die Tomaten werden Paradeis.

Auf dem Teller male ich nun mit Rot.

Es duftet süß und herb, es fehlt noch Säure, eine Vinaigrette schüttel ich im Gläschen aus Zitronensaft, Senf und Olivenöl. Schwarzer Pfeffer grob und frisch gemahlen sorgt für Ecken und Kanten.

Das Bild ist fertig. Mit allen Sinnen.