Archiv der Kategorie: Blog

„Heute“, Gedanken

Liebe Stephanie*,

Ich bin in Gedanken mehr bei Dir denn je.
Doch etwas fühlt sich anders an, in diesen Zeiten. Ruhig fühle ich mich, ich spüre mein Herz klopfen, wenn ich an Dich denke, doch ich spüre auch großes Vertrauen. >> Weiterlesen

Jänner

Bitter. Ein vergessener Geschmack

Unsere Zunge lässt uns fünf Geschmacksrichtungen erschmecken. In der Beliebtheitsskala ganz oben angesiedelt sind herzhaft – würzig (umami), süß, gefolgt von salzig und sauer. Umami, das ist auch der ausgewogene Geschmack aller Geschmacksrichtungen, der nach mehr davon verlangen lässt. Bitter ist in Anteilen darin enthalten, jedoch nicht hervorschmeckend.
Bitter – das ist ein Geschmack für Fortgeschrittene.
Tatsächlich empfinden wir eine Speise als rundum harmonisch, wenn alle Geschmacksrichtungen ausgeglichen vorhanden sind, mit kleinen individuellen Vorlieben. Der eine mag es salziger, der andere etwas saurer. Seltener mag man es bitterer.
Bitter – das ist ein Geschmack, den man üben muss.
Und es hat viele Vorteile, hat man bitter mal lieben gelernt.
Erstens, es ist gesund! Die winterlichen Bittersalate und – Gemüse liefern die nötigen Vitamine und Spurenelemente, die Bitterstoffe reinigen Gallensäfte und Leber. Es hat einen „natürlichen“ Grund, dass die ersten grünen Blätter im Frühling „bitter“ schmecken. Die Fastenzeit fällt günstiger Weise in diese Zeit, Brennnessel, Löwenzahn und Co. versorgen uns mit den ersten frischen Vitaminen und reinigen von Innen.
Zweitens, es fördert die Konzentration! Bitter wirkt anregend, aufrichtend, belebend. Gefühlsmäßig treibt bitter an, erfrischt. Bitter wirkt auf das Gemüt wie der Frühling, frech, überraschend, wild, erweckend.
Drittens, es erfreut das Auge! Die ersten Frühlingsfarben sind kräftig und zart gleichermaßen, ich denke an das besondere Grün von frischem Sauerampfer, Hopfensprossen, Schafgarbe. Ich denke an die vielen Farben essbarer Blüten verschiedenster Kräuter und Wiesenblumen, auf dem Bauernmarkt liegen noch die bitteren Wintersalate und werden abgelöst vom Löwenzahn.
Besonders der Frühling also darf bitterlastig sein. >> Weiterlesen

Aunt Korea´s Farm Kitchen

Kalahari Catering


Mein Jahr 2015 beginnt in der Wüste Kalahari
mit gedünsteten Karotten, gekochten Erdäpfeln, geschmortem Huhn.
Für ein paar Tage darf ich teilhaben am Leben der San.
Mitten in Afrika.
 
Ich lasse Überfluss und Bequemlichkeit hinter.
Ich erlebe die Klarheit der Wüste.
Nichts zu haben ist hier Selbstverständlichkeit,
ein wenig zu haben ist ein Geschenk der Natur.
Ich werde bewirtet.
In „Aunt Koreas Farm Kitchen“. >> Weiterlesen

unwiderstehlich

Mit beiden Armen eintauchen in einen Sack voll Bohnen.
Bis über die Ellenbogen. Ein Kindheitstraum im Bioladen.
Geblieben ist das Gefühl von sich nicht sattsehen können an der bunten Bohnenvielfalt >> Weiterlesen