Aunt Korea´s Farm Kitchen

Kalahari Catering

mit allen Sinnen


Mein Jahr 2015 beginnt in der Wüste Kalahari
mit gedünsteten Karotten, gekochten Erdäpfeln, geschmortem Huhn.
Für ein paar Tage darf ich teilhaben am Leben der San.
Mitten in Afrika.
 
Ich lasse Überfluss und Bequemlichkeit hinter.
Ich erlebe die Klarheit der Wüste.
Nichts zu haben ist hier Selbstverständlichkeit,
ein wenig zu haben ist ein Geschenk der Natur.
Ich werde bewirtet.
In „Aunt Koreas Farm Kitchen“.

Aunt Korea


Aunt Korea bäckt frisches Brot für mich an jedem Morgen,
Mittags kommt Lamm auf den Tisch,
ich werde bewirtet wie eine Königin,
von Königen.
Fünf Tage darf ich es erleben,
wie aus Nichts Wunderbares gezaubert wird.
Einfach kochen, so selbstverständich und so reich.
Jeden Tag kommen die gleichen Zutaten verwandelt auf

Farm Kitchen


den Tisch.
Salz ist die Würze.
Mit allen Sinnen nehme ich wahr.
Alle Sensoren sind auf Empfang.
Von Mahlzeit zu Mahlzeit erfahre ich mehr,
werden die Gespräche gehaltvoller,
langsam darf ich eine Ahnung bekommen
vom Leben in der Wüste,
der Gemeinschaft der San.
Ihr Leben. Heute.
Auch hier
Zwischen Sand und Heilpflanzen,
Skorpionen, Tausendfüßlern und Gürteltierspuren,

den Weg zurück gibt es nicht


sind vertreten CocaCola, Nestlé und Co.
Sie stören die Natürlichkeit.
Mir ist bewusst den Weg zurück gibt es nicht.
 

 
Dennoch, ich verspüre eine Art Sicherheit.
Ich fühle mich bestärkt.
Ich finde hier die Suppe aus Steinen.
Mühelos köstlich auf den Punkt gebracht,
Meine Seele wird hier genährt,
der Körper im Einklang ist satt.
Im Flugzeug betrachte ich meinen Snack im Plastik,
ruhigen Gewissens werfe ich ihn in den Müll.